Ayurvedisches Frühstück – auch bei uns im Hotel

Das Frühstück ist die erste Mahlzeit am Tag und damit auch eine der wichtigsten. Unser Frühstück soll uns nicht nur nähren, sondern auch mit genügend Energie für den Start in den Tag versorgen. Dabei darf es aber gleichzeitig nicht schwer im Magen liegen. Alle diese Anforderungen erfüllt ein Ayurveda Frühstück perfekt, denn es regt das Verdauungsfeuer (Agni) an und sorgt für eine Ausgeglichenheit zwischen den drei Doshas Kapha, Vata, Pitta.

Am Morgen ist das Dosha Kapha vorherrschend, weshalb wir uns schwer, träge und zäh fühlen. Das Verdauungsfeuer ist am Morgen zwar schon aktiv, allerdings nicht so kräftig wie zur Mittagszeit. Deshalb ist die richtige Ernährung am Morgen essentiell, um unseren Organismus in Gang zu bringen und das Dosha Kapha auszugleichen. Das geht nur, wenn wir unserem Körper am Morgen keine zu schwer verdauliche Nahrung zukommen lassen. Dadurch wird unsere Verdauung überfordert und kommt nicht richtig in Gang und die Trägheit verschwindet nicht. Ist das Frühstück nicht reich an wichtigen Nährstoffen, wird unser Verdauungsfeuer ebenfalls abgeschwächt. Auch hier ist das Resultat, dass wir uns weiterhin träge fühlen und wir frühzeitig am Mittag von Hunger geplagt werden. Aber was ist das richtige Frühstück?

Ayurvedisches Frühstück – das gilt es zu vermeiden

  • Käse in Kombination mit Früchten
  • Kalte Lebensmittel
  • Joghurt in Kombination mit rohen Früchten
  • Milchprodukte in Verbindung mit sauren Früchten
  • Schwer verdauliches Essen wie Weißbrot, Fleisch oder fettiges Essen

Das perfekte Ayurveda Frühstück

Jetzt haben wir über das geredet was man nicht tun darf, aber wie sieht denn nun ein ayurvedisches Frühstück aus? Ein Frühstück gilt solange als ayurvedisch, wie du dich nach dem Zustand deines Agni beziehungsweise deiner Konstitution richtest. In der Regel ist eine warme, anregende und leicht verdauliche Nahrung aber die beste Wahl. Klassisch ist hier eine Getreidebrei mit frischen Zutaten wie Obst. Dabei sollten die einzelnen Dosha-Typen auf die richtige Wahl der Getreidesorten achten. Diese können entweder einzeln oder als Mix verwendet werden.

Für Kaphas eignet sich:

  • Roggen
  • Dinkel
  • Buchweizen
  • Hirse

Für Vatas eignet sich:

  • Weizen
  • Quinoa
  • Reis
  • Hafer

Für Pittas eignet sich:

  • Dinkel
  • Weizen
  • Hafer
  • Gerste

Zubereitung des ayurvedischen Getreidebreis

Die oben genannten Getreidesorten stellen die Basis des ayurvedischen Getreidebreis dar. Diese werden in etwas Kokosöl oder Ghee angeröstet und anschließend mit Flüssigkeit aufgegossen. Als Flüssigkeiten können Kuhmilch, Sojamilch, Hafermilch, Kokosmilch, Nussmilch oder andere Pflanzenmilch genommen werden. Auch Wasser oder Sahne eignen sich. Nach einigen Minuten Quellzeit können nun Gewürze, Nüsse, Samen und Früchte hinzugefügt werden. Die Früchte sollten am besten saisonal, frisch und leicht gedünstet sein, bevor sie dem Brei hinzugefügt werden. Als Beispiel fügen wir ein Rezept eines leckeren Ayurvedischen Karotten-Grießbreis an:

Ayurvedischer Karotten-Grießbrei
Zutaten: 200 ml Orangensaft, 200 ml Kokosmilch, 100 g Karotten, 100 g Grieß, Kardamom,
Nelke und Zimt
Zubereitung: Kokosmilch und Orangensaft zusammen aufkochen. Karotten darin weichkochen und anschließend mixen. Grieß und Gewürze einrühren (am besten angeröstet). Unter ständigem Rühren kochen lassen bis ein Brei entsteht. Eventuell etwas Flüssigkeit hinzufügen.


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